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Noch Nachbesserungsbedarf im Hochschulrecht

Grüne begrüßen novellierten Hochschulzugang, kritisieren aber weiter bestehende Studiengebühren

München (27.01.08/bea). Die Grünen im Bayerischen Landtag begrüßen es, dass die Staatsregierung in Sachen Hochschulzugang endlich auf ihre Linie einschwenkt. „Wir haben schon immer gefordert, die Hochschulen weiter zu öffnen für Menschen ohne Abitur und beruflich Qualifizierte“, erklärt die hochschulpolitische Sprecherin Ulrike Gote. Zur vollen Durchlässigkeit des Bildungssystems gehöre aber auch, dass die Hochschulen für alle Ausbildungsberufe, wie z. B. Krankenpfleger und Logopäden, geöffnet würden.
 
Hinsichtlich der Studiengebühren wirft Ulrike Gote der Staatsregierung anhaltende Flickschusterei vor. „Obwohl die Staatsregierung erkennt, dass Studiengebühren sozial ungerecht sind, schafft sie diese nicht ganz ab – das ist zynisch und unlogisch.“ Die hochschulpolitische Sprecherin begrüßt aber die Fortschritte beim Berufungsverfahren für ProfessorInnen: „Endlich sollen die Hochschulen, wie schon lange von uns gefordert, mehr Autonomie bekommen.“ Den Landtagsgrünen gehe aber die probeweise Übertragung des Berufungsrechts nicht weit genug. „Das muss bald zur Regel wegen.“

















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