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Mehr Bildungsgerechtigkeit für Bayerns Studierende

Das Stipendienwesen muss auch die soziale Schichtung des Bildungssystems aufbrechen

München (01.04.2009/sip). Die Grünen haben die Ankündigung von Wissenschaftsminister Heubisch, das bayerische Stipendiensystem auszubauen, als ungenügend zurückgewiesen: „Die Begabtenförderung in Bayern muss dringend reformiert werden – aber die Ansätze des Wissenschaftsministers greifen viel zu kurz“, kritisierte die hochschulpolitische Sprecherin Ulrike Gote. Derzeit würden nur zwei Prozent der Studierenden in Bayern durch ein Stipendium unterstützt. Nach Auffassung der Grünen muss die künftige Begabtenförderung den Fokus stärker auf die Stärkung von Bildungsgerechtigkeit legen: „Heubisch springt zu kurz, wenn er Stipendien nur als Mittel der Elitenförderung begreift. Es geht darum, eine Breitenförderung aufzubauen, um mehr leistungsfähige und motivierte junge Leute unabhängig von ihrer sozialen Herkunft an die Hochschulen zu bringen.“ Wichtige Impulse erwarten die Grünen von einer Anhörung im Mai, bei der sich der Hochschulausschuss mit dem Stipendienwesen in Bayern befasst. Ulrike Gote: „Wir brauchen ein Fördersystem, dass auch die soziale Öffnung unseres Bildungssystems im Blick hat. Schließlich braucht die Wissensgesellschaft der Zukunft so viele kluge Köpfe wie möglich.“

















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