Kommission fasst Beschlüsse zu Schwerpunktthemen

Reformvorschläge zum Kirchlichen Arbeitsrecht, zu Kirchenfinanzen und Feiertagsregelungen sowie zum Blasphemieparagraf

 

Seit dem religionspolitischen Kongress Mitte Januar in Düsseldorf hat die Kommission "Weltanschauungen, Religionsgemeinschaften und Staat" intensiv an den ausgewählten Schwerpunkten gearbeitet. In der Sitzung am 19. Juni in Berlin verabschiedete die Kommission einstimmig Papiere zu den Themen "Kirchliche Arbeitsrecht", "Kirchenfinanzen", "Feiertage / Stille Tage" sowie zum "Blasphemieparagraf §166 (StGB)".

Den Beschlüssen gingen intensive Beratungen im Rahmen der Sitzungen Ende März und Juni, sowie schriftliche und telefonische Abstimmungs- und Rückmeldungsrunden voraus. Weitere Debatten und Abstimmungsrunden zum Themenschwerpunkt "Pluralität", bei dem Gestaltungsvorschläge für die religiös und weltanschaulich plurale Gesellschaft im säkularen Staat entwickelt werden, soll über die Sommermonate folgen. Eine Veröffentlichung der Ergebnisse ist erst mit dem Abschlussbericht der Kommission geplant. 

Die Mitglieder werden im September zu Beratungen über den Abschlussbericht zusammenkommen. Dieser wird als Grundlage für Debatten in den Landesverbänden und der Öffentlichkeit  sowie dem grünen Bundesvorstand, der die Kommission Ende 2013 eingesetzt hatte, als Basis für die weitere religionspolitische Positionierung dienen. 

Ziel ist eine Beschlussfassung durch die Bundesdelegiertenkonferenz, dem grünen Parteitag und obersten beschlussorgan der Partei. 

 

Alle Infos und bisher veröffentlichten Papiere gibts HIER