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Das Sündenregister des Bischofs ist voll

Mixa hat als moralische Instanz und als Seelsorger versagt – Grüne: Rücktritt war überfällig

München (22.4.2010/sip). Die Landtagsgrünen haben das Rücktrittsgesuch des Augsburger Bischofs Walter Mixa als überfällig bezeichnet: „Ein Bischof, der die Öffentlichkeit belügt, der Schläge gegenüber ihm anvertrauten Kindern verharmlost und noch dazu im Verdacht steht, über Jahre hinweg auf Kosten einer sozialen Einrichtung dubiose Anschaffungen getätigt zu haben, hat sich in seinem Amt völlig untragbar gemacht“, sagte die Parlamentarische Geschäftsführerin und religionspolitische Sprecherin Ulrike Gote. Konfrontiert mit immer schwerwiegenderen Enthüllungen habe Mixa durch seine Arroganz und Halsstarrigkeit jedwede Glaubwürdigkeit verspielt und seine Diözese in eine schwere Krise gestürzt. „Mixa hat als moralische Instanz und als Seelsorger versagt. Gerade für einen Bischof, der wie kein anderer gerne mit dem Finger auf die vermeintlichen Verfehlungen anderer gezeigt hat, ist mit diesem Sündenregister das Maß voll.“

Großen Respekt zollte Ulrike Gote den Priestern in der Diözese Augsburg, die sich nicht in falsch verstandenem Gehorsam hinter ihrem zweifelhaften Oberhirten weggeduckt hätten, sondern dazu beigetragen haben, die Vertuschungsversuche des Bischofs zu durchkreuzen. „Viele Pfarrer haben in den vergangenen Tagen klare und mutige Worte gefunden und damit dem System Mixa den Boden entzogen. Die Seelsorger vor Ort haben damit eben die Wahrhaftigkeit vorgelebt, zu der der Bischof nicht fähig war. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Aufstand der Anständigen auch ein Anfang für die dringend notwendige Selbstreinigung der katholischen Kirche ist.“

















25.04.2012 - 20:29, 0 Kommentar(e)

HS und seine Freunde

Das ist wohl der verzweifelte Versuch, sein netzpolitisches Profil zu schärfen: Seehofer lädt zur facebook-Party in die Münchner Schicki-Micki-Disco P1. Drei Jahre auf facebook und nur 5000 mal "gefällt mir" als bayerischer MP ist ja auch eine ehre magere Bilanz. Deshalb gibt es in JU-Manier jetzt Freibier, um neue Freunde zu finden. Während Jug... weiterlesen


08.11.2011 - 17:33, 0 Kommentar(e)

Seehofers medienpolitische Nullnummer

Fahrenschons Fahnenflucht auf den Frühstücksdirektorenposten bei den Sparkassen hat innerhalb der Seehofer-Regierung zu großen Turbulenzen geführt. Die CSU ist im Kern mittlerweile so desolat und die Personaldecke so dünn, dass es dem Ministerpräsidenten fast nicht gelungen wäre, einen Finanzminister für dieses reiche Land zu finden. Auf der Streck... weiterlesen