Grüne in Franken nach Landtagswahl gestärkt


München, 18.09.2013: 

MdL Ulrike Gote: Freude über ein Drittel FränkInnen in der neuen Landtagsfraktion

 

Die Grünen konnten in den drei fränkischen Regierungsbezirken bei der Landtagswahl leichte Zuwächse erzielen. Damit ist auch die Gruppe der FränkInnen in der grünen Landtagsfraktion gewachsen. Mit sechs Abgeordneten stellen sie nun ein Drittel der Fraktion.

In Oberfranken erzielten die Grünen 7,1% (+0,4% gegenüber 2008). Sie gewannen 9742 Gesamtstimmen und 4479 Erststimmen hinzu. Mehr als die Hälfte dieses Erststimmenzuwachses geht allein auf das Konto von Ulrike Gote, der oberfränkischen Spitzenkandidatin und parlamentarischen Geschäftsführerin der Landtagsfraktion aus Bayreuth, die damit auch die meisten Erststimmen in Oberfranken errang und wieder im Landtag vertreten sein wird.

In Mittelfranken fielen die Zugewinne mit plus 1,2% am höchsten aus, mit 9,9% wurde das Ziel eines zweistelligen Ergebnisses nur knapp verfehlt. Das Gesamtstimmenergebnis wurde um 28820 Stimmen verbessert. Belohnt wird dieser Zugewinn mit einem weiteren Abgeordneten aus Mittelfranken. In der neuen Fraktion werden aus Mittelfranken Verena Osgyan und Markus Ganserer aus Nürnberg und Martin Stümpfig aus Ansbach vertreten sein.

Die unterfränkischen Grünen konnten 16770 Gesamtstimmen hinzugewinnen und damit ein Plus von 0,5% auf 8,9% verzeichnen. Thomas Mütze aus Aschaffenburg wurde wieder gewählt. Kerstin Celina aus Würzburg-Land kommt neu in den Landtag.

„Ich freue mich über das gute Abschneiden der fränkischen Grünen bei der Landtagswahl. Wir haben bewiesen, dass Grüne auch in ländlichen Regionen und abseits der Metropole München gewinnen können, selbst gegen den landesweiten Trend. Auch wenn unser Wachstum langsam ist, so ist es doch in bestem Sinne nachhaltig: Immer mehr Menschen fühlen sich von uns Grünen im Parlament gut vertreten“, so Ulrike Gote. Besonders erfreulich sei, dass nun mit sechs Abgeordneten ein Drittel der grünen Fraktion aus Franken komme und dass es drei Frauen und drei Männer seien.