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Energiewende konkret

Bayreuth, 22.07.2011. Grüne setzten ihre Tour quer durch Bayern fort und kommen auch nach Oberfranken

Der Ausstieg aus der Atomenergie ist besiegelt – doch jetzt kommt es darauf an, die Energiewende erfolgreich zu gestalten. Die Grüne Landtagsfraktion setzt deshalb ihre Energiewendetour quer durch Bayern fort. Wie bereits im ersten Teil der Tour Ende Mai und Anfang Juni wollen sich die Abgeordneten, die bei ihren Terminen von den regionalen Kreisvorsitzenden und MandtagsträgerInenn begleitet werden, einen Überblick über Erfolgsbeispiele, aber auch über Fehlentwicklungen und offene Baustellen verschaffen. Besucht werden „Pionierunternehmen“, die schon lange erkannt haben, dass Energieeffizienz und Erneuerbare Energien ein lohnenswertes Geschäftsfeld sind. Auf dem Tourplan stehen darüber hinaus Windkraft-, Biogas- und Solarprojekte sowie Stadtwerke und Verwaltung. Außerdem suchen die Grünen den Dialog mit Bürgerinitiativen, Agendagruppen, Hochschulen und Energieagenturen.

In Oberfranken führt die Tour über Coburg und durch die Landkreise Lichtenfels, Kronach, Hof und Wunsiedel. Ludwig Hartmann, MdL, energiepolitischer Sprecher, und Ulrike Gote, MdL besuchen am Donnerstag, 28. Juli, die Hochschule Coburg, um die Themen Netzumbau und Netzertüchtigung und dezentrale Stromspeicherung zu erörtern. Die Energiespeicherung in Solarbatterien sowie die Vereinbarkeit von Naturschutz und Photovoltaikfreiflächenanlagen stehen im Mittelpunkt des Besuches bei der IBC SOLAR AG in Bad Staffelstein. Der  darauffolgende Tag ist ausschließlich dem Thema Windenergie gewidmet. Am Vormittag möchten die Abgeordneten die Vorbehalte gegen die Nutzung der Windenergie ausräumen und am Beispiel des Bürgerwindrads Sellanger darstellen, wie Wertschöpfung in der Region gehalten werden kann, Kommunen durch Steuereinnahmen profitieren und Bürgerinnen und Bürger bei der Energiewende mit ins Boot geholt werden können. Eine Gesprächsrunde in Wunsiedel über Chancen und Potentiale der Windenergie im Fichtelgebirge und die aktuelle Diskussion über die Ausweisung von Standorten, ggf. auch in Naturschutzgebieten, bildet den Abschluss der Tour.

Die Ergebnisse der Tour sollen im Herbst in die parlamentarische Arbeit einfließen: „Kein anderes Bundesland hat sich in den vergangenen Jahrzehnten so abhängig vom Atomstrom gemacht wie Bayern“, so Ludwig Hartmann. Und Ulrike Gote ergänzt: „Nach ihrer Kehrtwende in der Atompolitik fehlt der Staatsregierung jetzt ein klarer Fahrplan für die Energiewende. Es wird unsere Aufgabe als Grüne sein, hier die Richtung vorzugeben.“ 

















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