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Chance für Bier aus der Region

München, 21.07.2011. Grüne werfen Finanzminister Missachtung eines Landtags-Beschlusses vor

Die Grünen im Bayerischen Landtag fordern die Staatsregierung auf, Bier aus der Region eine größere Chance zu geben. „Bereits 2002 hat der Landtag den Beschluss gefasst, dass bei der Vergabe von Lieferverträgen an Brauereien zur Versorgung von Gastronomiebetrieben mit Bier und anderen Getränken in Liegenschaften der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen auch in Zukunft regionale, kleine und mittelständische Betriebe zum Zuge kommen sollen“, erklärt Ulrike Gote, Abgeordnete aus Oberfranken. Doch neun Jahre später sei dieser Beschluss vom Finanzministerium immer noch nicht umgesetzt worden. So werde z. B. auf der Veste Coburg nur Bier des Staatlichen Hofbräuhauses München angeboten. Die parlamentarische Geschäftsführerin hat daher an Finanzminister Fahrenschon geschrieben und ihn aufgefordert, die Vergabepraxis umgehend zu korrigieren. „Es ist eine Frechheit, dass das Finanzministerium den einstimmigen Landtags-Beschluss seit Jahren ignoriert und dieses Vorgehen mittlerweile sogar offensiv vertritt.“ Ulrike Gote verweist hier auf eine Antwort auf eine grüne Schriftliche Anfrage von 2009, in der das Finanzministerium es „nachvollziehbar“ findet, „(…) dass die Liegenschaftsverwaltung des Freistaats Bayern das Staatliche Hofbräuhaus München grundsätzlich als Getränkelieferanten vorgibt.“ Die Grünen fordern in einer neuen Schriftlichen Anfrage u. a. Aufklärung darüber, in welchen gastronomischen Betrieben der Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen bzw. der Liegenschaftsverwaltung des Freistaates Bier regionaler, kleiner und mittelständischer Betriebe ausgeschenkt wird. Brief und Anfrage sind auf Nachfrage in der Pressestelle erhältlich. 

















25.04.2012 - 20:29, 0 Kommentar(e)

HS und seine Freunde

Das ist wohl der verzweifelte Versuch, sein netzpolitisches Profil zu schärfen: Seehofer lädt zur facebook-Party in die Münchner Schicki-Micki-Disco P1. Drei Jahre auf facebook und nur 5000 mal "gefällt mir" als bayerischer MP ist ja auch eine ehre magere Bilanz. Deshalb gibt es in JU-Manier jetzt Freibier, um neue Freunde zu finden. Während Jug... weiterlesen


08.11.2011 - 17:33, 0 Kommentar(e)

Seehofers medienpolitische Nullnummer

Fahrenschons Fahnenflucht auf den Frühstücksdirektorenposten bei den Sparkassen hat innerhalb der Seehofer-Regierung zu großen Turbulenzen geführt. Die CSU ist im Kern mittlerweile so desolat und die Personaldecke so dünn, dass es dem Ministerpräsidenten fast nicht gelungen wäre, einen Finanzminister für dieses reiche Land zu finden. Auf der Streck... weiterlesen