Bayreuth braucht besseren Lärmschutz an der A9
Bayreuth, 15.08.2011. Gote kritisiert mangelnde Einsicht von Innenminister Herrmann
Mit einem Schreiben hatte sich die oberfränkische Landtagsabgeordnete Ulrike Gote, MdL an Innenminister Herrmann gewandt und ihn dazu aufgefordert, sich entsprechend für eine kürzere Frist für die erste Messung einzusetzen, ehe dann wieder jährlich Messungen erfolgen.
Zwischenzeitlich hat der Innenminister geantwortet. Die jährlichen Pegelmessungen, die die Autobahndirektion seit 1998 durchgeführt hatte, hätten ergeben, dass der offenporige Asphalt nach 10 Jahren noch immer sehr gute Lärmpegelminderungen bewirken würde. Lediglich jeweils am Beginn des Belages seien abnehmende Lärmpegelminderungen festgestellt worden, die jedoch auf einen verstärkten Schmutzeintrag durch den bis zum Jahr 2006 erfolgten Autobahnausbau im südlich angrenzenden Abschnitt zwischen Bayreuth/Nord und der Tank- und Rastanlage Sophienberg zurück zu führen gewesen seien. Dass der Belag im Jahr 2009 erneuert wurde, sei nicht aus lärmtechnischer Sicht erfolgt, sondern da er eine Vielzahl von Rissen und Flickstellen aufgewiesen habe. Daher sähe der Innenminister keine Veranlassung, den Antrag der Autobahndirektion auf Änderung der Lärmschutzmaßnahmen zu verändern.
„Die Antwort des Innenministers ist enttäuschend. Die Begründung, den Antrag nicht verändern zu wollen, da die Staatsregierung verpflichtet sei, mit Steuermitteln sparsam umzugehen, ist völlig inakzeptabel“, kritisiert Gote und weist darauf hin, dass bereits mit einer Fristverkürzung für die erste Messung Steuermittel eingespart würden. Zynisch, so die Abgeordnete weiter, wirke dieses Argument, vergleiche man die Kosten für Lärmpegelmessungen mit der Ende April beschlossenen Erhöhung der Subventionierung des Regionalflughafens Hof-Plauen. Dies sei eine unsägliche Steuerverschwendung in Millionenhöhe, nicht aber der Aufwand für Lärmschutzkontrollen zum Wohle der betroffenen Bürgerinnen und Bürger entlang der A9. Denn schließlich hätten die Messungen, das belegen die Ausführungen des Staatsministers, eine abnehmende Lärmpegelminderung ergeben und hätten dazu beigetragen die Ursachen zu ermitteln und Konsequenzen zu ziehen.
„Das Lärmschutzproblem durch die A9 in Bayreuth erledigt sich nicht mit einem Ministerbesuch und geheucheltem Verständnis für die Bürgerinnen und Bürger. Bayreuth will Taten sehen für besseren Lärmschutz an der A9, Innenminister Herrmann muss endlich handeln!“, fordert Ulrike Gote.
HS und seine Freunde
Das ist wohl der verzweifelte Versuch, sein netzpolitisches Profil zu schärfen: Seehofer lädt zur facebook-Party in die Münchner Schicki-Micki-Disco P1. Drei Jahre auf facebook und nur 5000 mal "gefällt mir" als bayerischer MP ist ja auch eine ehre magere Bilanz. Deshalb gibt es in JU-Manier jetzt Freibier, um neue Freunde zu finden. Während Jug... weiterlesen08.11.2011 - 17:33, 0 Kommentar(e)
