Autohof Plech: Bürgermeister Escher muss umweltrelevante Daten heraus geben

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Abgeordnete Gote und Ganserer schreiben Offenen Brief



Am 24. November findet in Plech ein Bürgerentscheid über den Bau eines Autohofs statt. Laut Presseberichten hat bisher weder das Landratsamt Bayreuth noch das zuständige Wasserwirtschaftsamt eine fachliche Stellungnahme abgegeben. In einer für den 14. November anberaumten Bürgerversammlung will Bürgermeister Escher das Thema grob umreißen, ohne jedoch Ergebnisse einer ihm bekannten Studie zu dem Projekt offen zu legen. Dies sorgt nicht nur bei den Mitgliedern der Bürgerinitiative gegen den geplanten Autohof für Unmut, sondern auch bei den fränkischen Abgeordneten Ulrike Gote, MdL und Markus Ganserer, MdL.
 
„Wir haben uns in einem Offenen Brief an Bürgermeister Escher gewandt und ihn aufgefordert, uns und allen anderen Bürgern und Bürgerinnen die vorliegenden Informationen und Unterlagen zur Verfügung zu stellen,“ berichtet der mittelfränkische Landtagsabgeordnete Markus Ganserer, der als Nürnberger Bürger durch das Bauvorhaben, das laut N-ENERGIE das Trinkwasser gefährden würde, direkt betroffen ist.
 
„Mit seiner Strategie der Nicht-Information und mangelnden Transparenz schafft Bürgermeister Escher eine aufgeheizte Stimmung. Dabei muss er als Behördenvertreter der Öffentlichkeit umweltrelevante Daten und Informationen frei zugänglich machen,“ ergänzt die oberfränkische Abgeordnete und Landtagsvizepräsidentin Ulrike Gote. Dazu sei er auf Grund des Bayerischen Umweltinformationsgesetzes verpflichtet.
 
Die Abgeordneten erhoffen sich von ihrer Initiative, dass den betroffenen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern alle relevanten Informationen so rasch wie möglich zugänglich gemacht werden. Denn nur wer umfassend informiert sei, davon sind Gote und Ganserer überzeugt, könne beim Bürgerentscheid die richtige Wahl treffen.

Lesen Sie HIER den offenen Brief