Makosa Kambembo kann bleiben
Härtefallkommission richtet Ersuchen an Innenministerium
München, 24. September 2009. Die Härtefallkommission des Landes Bayern kam zu der Auffassung, dass humanitäre und persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt der Kongolesin Makosa Kambembo rechtfertigen. Daher hat sie in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen, ein Härtefallersuchen an das Bayerische Staatsministerium des Innern zu richten.Ausschlaggebend für diese Entscheidung ist, dass Frau Kambembo bereits gezeigt hat, dass Sie willens ist, sich nach Kräften in ihrer neuen Heimat zu integrieren und gut Deutsch spricht. Ihre Chancen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und auch finanziell auf eigenen Beinen zu stehen, werden als gut bewertet.
„Ich freue mich über diese Entscheidung,“ kommentiert die oberfränkische Landtagsabgeordnete Ulrike Gote, MdL die Entwicklung. „Nun hoffe ich, dass die letzten bürokratischen Hürden schnell genommen werden können. Frau Kambembo hat in Ihrem Leben bereits viele Probleme meistern müssen und großes Durchhaltevermögen bewiesen. Es ist schön, dass dies jetzt endlich positiv gewürdigt wird.“
Gote hatte seinerzeit mit ihrer Intervention erreicht, dass die Abschiebung Frau Kambembos ausgesetzt wurde. Der Runde Tisch Ausländerarbeit hatte eine Petition eingereicht, zahlreiche Bürgerinnen und Bürger hatten mit ihrer Unterschrift dokumentiert, dass sie mit der Abschiebung der jungen Kongolesin nicht einverstanden waren.
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