Pressemitteilungen | Bilder | Pressespiegel

Doppelter Abi-Jahrgang: Hochschulen nicht gerüstet

Grüne fürchten Konkurrenzsituation für die betroffenen Abschlussjahrgänge

München (28.7.2010/sip). Die Landtagsgrünen haben die Bewältigung des doppelten Abiturjahrgangs 2010/2011 als die drängendste bildungspolitische Herausforderung der kommenden Monate bezeichnet. „Für die betroffenen Schülerjahrgänge ist die Situation noch völlig chaotisch“, sagte die hochschulpolitische Sprecherin Ulrike Gote. Die Kapazitäten an den bayerischen Hochschulen seien weder räumlich noch personell auf den Ansturm gerüstet. Nicht gesichert sei darüber hinaus die soziale Betreuung der künftigen Studierenden. „Die Staatsregierung, die den Schulen und Universitäten durch die Umstellung vom neun- auf das achtjährige Gymnasium dieses Problem eingebrockt hat, war bislang nicht in der Lage, rechtzeitig und mit der nötigen Konsequenz die Weichen für den doppelten Abiturjahrgang zu stellen.“ Die Grünen fürchten nun einen unfairen Wettbewerb zwischen den betroffenen Abschlussjahrgängen am G 9 und am G 8. „Schon jetzt werden beide Abiturjahrgänge mit unterschiedlichem Maß gemessen. Damit wird die Chancengerechtigkeit massiv beeinträchtigt. Es darf nicht angehen, dass die strukturellen Probleme aus der Schulzeitverkürzung auf dem Rücken der Betroffenen ausgetragen werden.“

















03.08.2010 - 15:58, 0 Kommentar(e)

Deutschland ein Einwanderungsland?

Ja, schön wär's! Doch seit zwei Jahren ist die Wanderungsbilanz unseres Landes negativ. Das heißt konkret: Es wollen mehr Menschen aus Deutschland raus als rein! Vor diesem Hintergrund ist die momentan geführte Debatte über Regeln für die Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte und AkademikerInnen aus aller Welt der Boden entzogen. Die, die wir so dr... weiterlesen


13.07.2010 - 14:04, 0 Kommentar(e)

Studierende zahlen G8-Zeche der CSU mit ihren Gebühren

Am 8. Juli gab Ministerpräsident Seehofer in Bayreuth den Familien-Kämpfer: In einer aufwändigen Showveranstaltung im Bayreuther Hofgarten versuchte er sein familienpolitisches Image aufzupolieren. Ganz geglückt ist ihm das nicht: Gerade Jugendliche fühlten sich - glaubt man der Berichterstattung der lokalen Presse - übergangen und nicht ernst geno... weiterlesen