Katzendreckgestank im Fichtelgebirge

MdL Gote fordert Umweltministerium auf, mit Nachdruck nach einer Lösung zu suchen

Zum wiederholten Male waren im Sommer Klagen über Katzendreckgestank im Fichtelgebirge laut geworden waren. Um die Ursache für diese Geruchsbelästigung zu ermitteln und endlich eine Lösung zu finden, reichte die oberfränkische Landtagsabgeordnete Ulrike Gote, MdL eine mündliche Anfrage ein.

„Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit bestätigte in seiner Antwort meine Vermutung, dass der Katzendreckgestank in  den Chemieanlagen der Firma Sokolovska Uhelna in Vresova, nordöstlich von Sokolov, verursacht wurde,“ so Gote.

„Obwohl das Thema Katzendreckgestank seit vielen Jahren in einer Deutsch-Tschechischen Arbeitsgruppe diskutiert wird, konnte dieses Problem bisher nicht vollständig gelöst werden,“ berichtet Gote. Zwar hätten diese Dialoge dazu geführt, dass die Geruchsereignisse durch Modernisierungsmaßnahmen bei der tschechischen Anlage im Vergleich zu den 60 – 80er Jahren drastisch reduziert werden konnten, und wesentliche Abgasströme der Anlage erfasst und einer Abgasverbrennung mit anschließender Rauchgasreinigung zugeführt werden, doch eine befriedigende Lösung stellt dies für Gote bei weitem noch nicht dar.

„Ich fordere Umweltminister Söder auf darauf hinzuwirken, dass in der Deutsch-Tschechischen Arbeitsgruppe „Grenzüberschreitende Luftreinhaltung“ mit Nachdruck eine endgültige Lösung für dieses Problem erarbeitet wird,“ so Gote abschließend. Die Arbeitsgruppe, dies ergab Gotes anschließende Recherche, der auf deutscher Seite neben einem Vertreter des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit noch ein Vertreter aus Sachsen und des Bundesumweltministerium angehören, wird sich in diesem Jahr wohl nicht mehr treffen. Der nächste Termin wird voraussichtlich im ersten Halbjahr des kommenden Jahres zu Stande kommen.

















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